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T-Lepidus - Die Perleidechse |
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Die meisten Perleidechsenweibchen bringen
im Jahr 2-5 Gelege, zwischen März und Oktober.
Die Weibchen zeigen mit etwa 2-3 Jahren
ihre ersten Paarungsaktivitäten.
Manche Männchen belästigen die Weibchen
permanent mit Paarungsversuchen
und das Weibchen findet keine Ruhe mehr.
Da bleibt nur noch die vorläufige Trennung der beiden.
Nach der Winterruhe dauert es etwa einen
Monat bis man die ersten Paarungsversuche beobachtet.
Dort wird das Weibchen hartnäckig durch
das Terrarium gejagt. Doch wenn das Tier noch nicht bereit ist, wird das Männchen mit
Bisse in den Kopf verjagt.
Wenn dann das Weibchen paarungsbereit ist,
flüchtet sie nicht mehr so schnell vor dem Männchen und drückt sich auf den Boden. Das
Weibchen wird dann von dem Partner stark bezüngelt bis er sich in die Flankenregion
verbeißt. Nun krümmt er seinen Körper zum hinteren Teil des Weibchens, wo er dann den Hemipenis einführt. Nach etwa 2-10 Minuten ist die Paarung vollendet.
Das Weibchen läuft noch einige Minuten mit angehobenem Hinterleib umher. An den Biss spuren kann man gut erkennen ob eine Paarung stattgefunden hat. In den nächsten Wochen legt das Weibchen ordentlich an Leibesumfang zu. Nach etwa 1-1,5 Monaten werden die Eier in eine Grube, die sie selbst ausgehoben hat, gelegt. Man sollte dem Tier ein Eiablageplatz mit 15 cm Leicht feuchtem Sand, wo durch Steine oder anderen Gegenständen geschützt ist und die Tiere ganz hineinpassen, zur Verfügung stellen. Das Perleidechsenweibchen legt zwischen 6 bis über 20 Eier pro Gelege, je nach Alter des Tieres. Nach der Eiablage verschließt das Weibchen die Eier unter dem Sand. Nun gehen wir hin und entnehmen die Eier, auch wenn das Weibchen nicht gerade erfreut darüber ist. Hier sieht man ein Gelege der Perleidechse und den Größen unterschied zu einem 1 Euro stück. Die Eier wachsen aber während der Inkubation um einiges. Die Eier werden anschließend z.B. in einer Heimchendose mit gut feuchtem Vermiculit eingebettet. Die Eier sollte man beim Überführen möglichst nicht drehen. Manche Eier kleben zusammen und lassen sich nach einiger Zeit nicht mehr trennen, diese werden dann locker auf das Substrat gelegt. Wenn das Tier nicht mit genügend Calcium versorgt wurde, kann es sein, dass die Eier nicht richtig beschalt sind. Aber aus denen können dennoch gesunde Tiere schlüpfen. Die Eier haben Anfangs eine Größe von 17x13 mm und kurz vor dem Schlupf 25x20 mm. Die Inkubationstemperatur sollte zwischen 28°C und 29°C betragen. Die Temperatur hat bei der Perleidechse keinen Einfluss auf das Geschlecht der Schlüpflinge. Die Tiere schlüpfen nach etwa 70 bis 80 Tagen, indem sie mit dem so genannten Eizahn die Eischale aufreißen. Der Eizahn fällt kurz nach dem Schlupf ab. |